Narbenbildung durch Herpes

kratzen

Narben an der Lippe, an den Ohren oder an anderen Körperstellen sind oft das Resultat von Herpes und einer falschen Behandlung. Herpes als Virusinfektion tritt auf der Haut in form von Bläschen
auf. Und genau diese Bläschen sind das Problem.

Denn die Bläschen können sehr stark jucken, für
 viele Betroffene ist dieser Juckreiz oft nicht auszuhalten. Um sich Linderung zu verschaffen, wird
dann oft mit dem Aufkratzen der Bläschen begonnen. Doch genau davor, dem Aufkratzen der Bläschen muss man deutlich warnen.

Aufkratzen der Bläschen ist gefährlich!

Sicherlich werden sich jetzt viele fragen, warum man die Bläschen nicht aufkratzen darf,
 insbesondere wenn diese stark jucken. Doch das Aufkratzen ist brandgefährlich. In den Bläschen befindet sich nämlich eine Flüssigkeit, und genau diese Flüssigkeit ist hochansteckend. Werden 
jetzt die Bläschen jetzt aufgekratzt, verteilt sich die ansteckende Flüssigkeit, mit der Folge das 
sich das Herpes weiter ausbreiten kann.

Dies würde nicht nur die optische Katastrophe verschlimmern, sondern auch den Juckreiz. Man kann natürlich den Juckreiz auch durch andere Methoden lindern. Zudem hat das Aufkratzen die negative Folge das sich der Heilungsverlauf deutlich verlängert. Werden die Herpes-Bläschen mehrfach oder sehr stark aufgekratzt, können sich auch Narben bilden. Diese Narben sind natürlich dann dauerhaft und gehen nicht mehr weg.

So kann man Narben vermeiden

Um Narben durch das Aufkratzen der Herpes-Bläschen zu vermeiden, gilt es den Juckreiz bei einer akuten Infektion einzudämmen. Damit dies gelingt, ist es notwendig das man frühzeitig mit der Behandlung des Herpes beginnt. Oftmals kündigt sich Herpes vor dem Ausbruch an, zum Beispiel beim Lippenherpes durch eine trockene Lippe.

Stellt man dieses fest, empfiehlt es sich unverzüglich mit der Behandlung in Form einer Creme zu beginnen. Verhilft die Creme nicht zur Linderung, sollte man seinen Hausarzt aufsuchen. Den die frühzeitige Behandlung einer Herpes Infektion ist kein Garant dafür, dass es nicht trotzdem zu einem starken Juckreiz kommen kann.

Wie wird man letztendlich Herpesfrei?

Herpes, klein, juckend und optisch eine Katastrophe. Für die Betroffenen stellt sich oft in 
Zusammenhang mit Herpes die Frage, wie kann ich Herpesfrei wieder werden? Doch die Antwort auf diese Frage wird vielen Betroffenen nicht gefallen, den es gibt keine Möglichkeit. Herpes als
Vireninfektion, ist eine Krankheit, die nicht heilbar ist. Hat man sich einmal mit den Herpesviren angesteckt, gibt es zwar eine Heilung der Oberfläche, doch in der Tiefe, ist keine Behandlung
möglich. Dafür gibt es derzeit noch keine Medikamente, wenngleich es aktuell eine Vielzahl von Forschungsvorhaben rund um das Thema Herpes gibt. Den Herpes, auch wenn die Krankheit nicht gefährlich ist, ist quasi aufgrund des hohen Verbreitungsgrad eine Volkskrankheit.

Die Herpesviren

HSVWer von Herpes betroffen ist, greift meist zu einer Creme, die auf die betroffene Stelle
 aufgetragen wird. Diese Creme tötet die Viren auf der Hautoberfläche ab, doch tief in die 
Nervenknoten, in denen quasi die Herpesviren wohnen, da kommen die Wirkstoffe der Creme nicht hin. Für die Betroffenen hat dies natürlich die Konsequenz, dass man jederzeit mit einem erneuten Ausbruch von Herpes rechnen muss. Doch auch wenn es keine Heilungsmöglichkeit von Herpes derzeit gibt, man kann das Ausbruchrisiko minieren.

Für den Ausbruch von Herpes kann es viele Gründe geben, neben Stress, einer ungesunden Lebensweise, zum Beispiel durch falsche Ernährung, kommen auch andere Faktoren wie zum Beispiel Ekel hinzu. In der Tat, ekelt man sich, zum Beispiel vor einer Spinne, so kann dies schon Auslöser
für Herpes sein. Gerade als Betroffener der unter Herpes leidet, kann man hier ansetzen. Ist eine ungesunde Lebensweise für Herpesausbrüche verantwortlich, kann man dieses Risiko durch eine Umstellung seiner Lebensgewohnheiten, zumindest abmindern.

Es versteht sich hierbei von selbst, das hier neben einer Nahrungsumstellung, auch Sport dazugehört. Ist der Auslöser für Herpes ein
bestimmter Ekel, wie zum Beispiel vor der bereits erwähnten Spinne, so muss man hier seinen ganzen Mut zusammen nehmen und sich solange mit seinem Ekel beschäftigen, bis man diesen überwunden hat. Ist der Auslöser für das Herpes Stress, so gilt es den Stress zu beseitigen. Wie dies dann in der 
Praxis im Detail aussieht, ist abhängig von der Stressquelle. Ist die Stressquelle der
 Arbeitsplatz, so kann schon eine Reduzierung der Arbeitszeiten ausreichen um diese zu beseitigen.
Hat man dies erst mal geschafft, wird man merken, das die Zahl der Ausbrüche von Herpes spürbar zurückgehen.

Natürlich gilt es noch zu erwähnen, das es oftmals für die Betroffenen schwierig ist, überhaupt
 die Ursache für die Herpesviren herauszufinden. Bis man diese feststellen bzw. auf eine Ursache eingrenzen kann, können mehrere Ausbrüche erforderlich sein. Ist die Ursache nicht ermittelbar,
so können Betroffene nur abwarten, den die medizinische Forschung arbeitet bereits seit Jahren an entsprechenden Medikamenten, die deutlich wirksamer sein sollen.

Wie geht man in der Partnerschaft mit Herpes um?

partnerschaft

Mit den kleinen Bläschen, die sowohl jucken und auch nicht schön aussehen, kämpfen viele Menschen, die Rede ist von Herpes. Herpes kann in einer Vielzahl von Formen auftreten, so zum Beispiel als das bekannte Lippenherpes, aber auch als Genitalherpes. Herpes ist in der Regel, von wenigen Ausnahmen abgesehen, keine gefährliche Krankheit. Es ist aber eine Krankheit, die lästig ist. Zudem ist Herpes auch ansteckend, dies bedeutet, man kann es auf seinen Partner übertragen. Damit es so weit nicht kommt, sind entsprechende Schutzmaßnahmen notwendig. Doch bevor diese Schutzmaßnahmen näher erläutert werden, was ist eigentlich Herpes?

Das ist Herpes

Herpes ist eine Vireninfektion, die von Mensch zu Mensch übertragbar ist. Hat man sich einmal mit den Viren angesteckt, verbleiben die das ganze Leben an der betreffenden Stelle im Körper. Dies hat natürlich die Konsequenz das zum jederzeit die Herpesinfektion wieder ausbrechen kann, und zum Zweiten, das man jederzeit einen Menschen bei einer akuten Infektion, anstecken kann. Herpes ist eine Krankheit, die nicht heilbar ist. 
Aus diesem Grund sollte man als Betroffener gerade bei einer akuten Herpesinfektion auf bestimmte Schutzmaßnahmen achten, damit sich die Infektion nicht überträgt.

Die Schutzmaßnahmen bei Herpes

Ist von Lippenherpes geplagt ist die einfachste und effektivste Schutzmaßnahme in einer 
Partnerschaft, das vermeiden von Küssen. Dieses gilt natürlich immer nur für den Zeitraum, in dem
das Lippenherpes aufgetreten ist. Doch ein “Küss-Verbot” alleine reicht nicht aus, den selbst durch bloßes Anlangen der Herpes-Bläschen kann man die Viren aufnehmen. Gleiches gilt auch beim Geschlechtsverkehr, auch hier kann es zu einer Übertragung der Herpesviren kommen. Leidet zum Beispiel der Partner an Lippenherpes und befriedigt seine Partnerin oral, so kann er dadurch die Herpesviren übertragen.

Die Folge: die Partnerin leidet zukünftig unter Genitalherpes. Besonders dramatisch kann eine solche Übertragung sein, wenn die Partnerin schwanger ist. In einem solchen
Fall besteht für das ungeborende Baby eine hohe Gefahr. Aber auch später, wenn das Baby geboren ist, kann man nicht auf Schutzmaßnahmen verzichten. Wer bei einem akuten Ausbruch von Herpesviren auf den Geschlechtsverkehr nicht verzichten kann, der sollte neben “Küss-Verbot” auch auf andere Schutzmaßnahmen, wie zum Beispiel Kondome und Lecktücher zurückgreifen. Wobei eines hierbei im klar sein sollte, einen hundertprozentigen Schutz, dass es nicht doch zu einer Übertragung der Herpesviren kommen kann, gibt es nicht.